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Aus Bauhaus im Westen
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Willkommen auf unserem Wiki zum Bauhausjahr 2019! Wir sind ein Projekt aus der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie dem dortigen An-Institut "Moderne im Rheinland" und verbinden Forschung und Lehre.

Wir sind Teil des Verbunds #bauhaus100imWesten und digital zu finden unter #bauhaussubversiv

Für den Zugriff auf unsere Projektseiten finden Sie hier Beispiele verschiedener Gliederungen und Informationen:


Aktuell: Neuer Schwerpunkt zu Carl Einstein und die Avantgarde

Zur Einführung: Moderne - Disziplinäre Perspektiven - Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft

Zum Potential von Wikis in der Hochschullehre

Hochschullehre: welche Seminare wurden angeboten und zu welchen Themen wurde darin gearbeitet

Sortierung nach Künstler*innen

Sortierung nach Werken

Sortierung nach Themen und Fragestellungen: Spezial: Kategorien

Glas-Galaxien

Projektkontext

2019 feiert das Großprojekt bauhaus100 mit einem von zwölf Bundesländern unterzeichneten Staatsvertrag das Bauhaus als das sowohl deutsche als auch europäische Exportprodukt schlechthin. Noch heute stehen die Bildungsidee und das Schulkonzept des Bauhaus für Innovation und Aktualität. Nordrhein-Westfalen, Mitunterzeichner des Staatsvertrags, legt den inhaltlichen Schwerpunkt auf das Zusammenspiel von „Gestaltung und Demokratie“ sowie auf die Lesarten von „Neubeginn“ und „Weichenstellung“ nach dem Krieg. Hier knüpfen wir mit unserem Wiki-Projekt an und befragen lehrend, lernend und forschend die Möglichkeiten, die in der Begegnung des Bildungsbegriffs der Avantgarde 1919 und heute, hundert Jahre später liegen. Das Bauhaus fungiert hierbei als Referenzebene, die bei der Auseinandersetzung mit parallelen Ereignissen 1919 im Rheinland und in Westfalen nach Vergleichbarkeiten, aber auch nach Unterschieden befragt werden kann und so die Spezifik einer Region in Bezug auf die Moderne verdeutlicht.

Bei aller Vielfältigkeit der zu erforschenden Strömungen lässt sich folgende für unser Thema interessante Tendenz erkennen: Die Avantgarden und Reformansätze um 1919 verlagern den Schwerpunkt – vom Zwang zur Freiheit, von der Vernunft zum Spiel – zugunsten eines prozesshaften, potentiell offenen Verständnis von Bildung und erweitern damit die damaligen Handlungsspielräume in enormer Weise. Das Potential dieser Blickverschiebung ist bis heute weder umfassend erforscht, noch ansatzweise ausgeschöpft und dient uns im ‚progressiven Rückblick‘ als Impuls, die Frage nach zeitgemäßen Formen von Bildung in unsere Gegenwart zu tragen und im Transfer zwischen den Institutionen zu bewegen. Die Fragestellung verstehen wir dabei als ein Thema mit gesamtgesellschaftlicher Relevanz und schlagen in unserem NRW-weiten Modellprojekt einen transdisziplinären Transfer von Themen und Fragen zwischen Lehrenden, Lernenden und der Öffentlichkeit vor.

Am Projekt arbeiten mit: Liia Thalberg-Žukova, Sabine Merkens, Yasmin Amling, Michael Reucher

Dr. Jasmin Grande, Institut "Moderne im Rheinland" an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

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